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Schulungsübersicht

Einführung in Stalwart

  • Was ist Stalwart – warum wurde er entwickelt?
  • Architektur: Ein einziger Rust-Binärcode
  • Vergleich mit klassischen Mail-Servern
  • Lizenzierung: AGPL-3.0 sowie Enterprise-Lizenzen

Installation und erste Einrichtung

  • Systemanforderungen sowie unterstützte Plattformen
  • Installation über Docker bzw. Docker Compose
  • Direkte Installation auf Linux aus dem Binärpaket
  • Auswahl des Datenbank-Backends
  • Bootstrap-Modus samt Einrichtungsassistent

Kernelemente: Protokolle und DNS

  • Einrichtung von SMTP für den Eingangs- sowie Ausgangsverkehr
  • IMAP4 und JMAP als Zugangsmethoden für E-Mails
  • POP3 zur Unterstützung älterer Clients
  • DNS-Einträge wie MX, SPF, DKIM sowie DMARC
  • Automatische Rotation der DKIM-Schlüssel

Sicherheit und Authentifizierung

  • TLS-Verschlüsselung inklusive automatischer Ausstellung von Zertifikaten mittels ACME
  • DANE- und MTA-STS-Maßnahmen zum Schutz des Transports
  • Möglichkeiten der Authentifizierung: internes System, LDAP, OIDC sowie SQL-Datenbanken
  • OAuth 2.0 sowie Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Zugriffssteuerung durch Berechtigungslisten und -regeln
  • Grenzwerte bei Anfragen sowie automatische Blockierung verdächtiger IP-Adressen

Schutz vor Spam und Phishing

  • Aufbau des integrierten Spam-Filters
  • Einsatz künstlich intelligenter Systeme sowie Large Language Models zur Klassifizierung
  • Statistischer Bayes’scher Klassifikator zur Erkennung von Unerwünschtem
  • Nutzung externer Blocklisten wie DNS-Blocklisten und Pyzor
  • Greylisting-Verfahren sowie Spam-Fallen zum Abgreifen unerwünschter Nachrichten
  • Spezielle Maßnahmen gegen Phishing-Attacken und homografische Täuschungen

Datenpersistenz und Suchfunktionen

  • Mögliche Speichermechanismen: RocksDB, PostgreSQL, MySQL sowie SQLite
  • Cloud-basierte Blob-Speicherung über S3- oder Azure-Dienste
  • Caching durch Redis zur Leistungssteigerung
  • Volltextsuche – integriert oder mit externen Suchmaschinen realisiert

Zusammenarbeitsdienste

  • Kalender-Verwaltung mittels CalDAV und JMAP
  • Kontaktverwaltung via CardDAV und JMAP
  • Ablage von Dateien unterstützt durch WebDAV
  • Gemeinsame Nutzung über Zugriffssteuerungslisten sowie JMAP-Freigabefunktionen

Mehrfachnutzer- und Mandantenfähigkeit

  • Trennung von Domänen bzw. Mandanten innerhalb einer Instanz
  • Einrichtung sowie Verwaltung von Benutzerkonten und -gruppen
  • Erstellung von Verteilerlisten sowie Alias-Adressen
  • Ausgestaltung mit Subaddressing-Optionen sowie Catch-All-Funktionen
  • Speicherplatzbegrenzungen pro Benutzer bzw. Mandant

Administration und Monitoring

  • Überwachung mittels WebUI-Dashboard samt detaillierten Statistiken
  • Automatisierung von Prozessen dank CLI-Tools
  • Verwaltung der SMTP-Warteschlange zur Zuverlässigkeit des Versands
  • Überwachungsdaten mittels OpenTelemetry und Prometheus sammeln
  • Nutzung von Webhooks zum automatischen Ausführen von Aktionen basierend auf Ereignissen

Cluster-Betrieb und hohe Verfügbarkeit

  • Funktionen zur Peer-to-Peer-Koordination im Cluster-Setup
  • Ausgestaltung mittels Kafka und Redis für verteilte Arbeitsprozesse
  • Konzept der Lesereplikate sowie Sharding von Speicherdaten
  • Einsatz in Kubernetes-basierten Umgebungen
  • Gefahrenabwehr: Mechanismen zur Redundanz und Fehlertoleranz im System

Fortgeschrittene Konfigurationseinstellungen

  • Nutzung der Sieve-Skriptsprache zum Personalisieren von Regeln
  • Integration von MTA-Hooks sowie filtereigener Erweiterungen (Milter)
  • Einrichtung von Routing-Regeln und virtuellen Warteschlangen
  • Erlaubnis zum automatischen Umschreiben des SMTP-Umschlags

Migration und Integration bestehender Systeme

  • Ablauf der Migration von Postfix oder Dovecot zu Stalwart
  • Übernahme von Konfigurationen aus Microsoft Exchange-Systemen
  • Nutzung von Autoconfig- und Autodiscover-Funktionen zur Vereinfachung der Verbindungsherstellung
  • Automatische Pflege der zugehörigen DNS-Einträge
  • Deklarative Einrichtung per API-Aufrufen

Voraussetzungen

  • Sicheres Arbeiten mit der Linux-Kommandozeile
  • Grundsätzliches Verständnis von DNS-Prinzipien
  • Ein Basiswissen über die Funktionsweise von E-Mails ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich

Zielgruppe

  • Systemadministratoren
  • DevOps- und Plattformingenieure
  • IT-Infrastrukturspezialisten
  • Alle, die einen eigenständig gehosteten E-Mail-Server planen oder verwalten wollen
 21 Stunden

Teilnehmerzahl


Preis je Teilnehmer (exkl. USt)

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