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Schulungsübersicht
Souveränität bei der Zusammenarbeit – Grundlagen
- Vergleich von Zimbra, Microsoft Exchange und Google Workspace hinsichtlich Gesamtkosten.
- Vorteile einer eigenen Verwaltung, Auditierbarkeit sowie Kontrolle über den Datenspeicherort.
- Vergleich der Funktionen zwischen der Network Edition und der Open Source Edition.
Installation und Ersteinrichtung
- Vorbereitung: Hostname, DNS-Konfiguration, Firewall-Einstellungen sowie Systemabsicherung.
- Bereitstellung auf einem oder mehreren Servern.
- Einrichtungsassistent, Erstkonfiguration der Domain sowie Bereitstellung von Administratorrechten.
Kernfunktionen des Messaging-Systems
- Integration von Postfix und OpenLDAP in Zimbra.
- Einrichtung der Webmail-, IMAP- sowie POP3-Zugänge.
- Mobilzugang über ActiveSync, Exchange Web Services und CalDAV.
Gruppenfunktionalitäten
- Geteilte Kalender, Ressourcenplanung sowie Delegationsmöglichkeiten.
- Kontakteverwaltung und globale Adresslisten auf Basis der Organisationsstruktur.
- Dateifreigabe über den „Briefcase“ mit Versionierungsoptionen.
Sicherheit und Authentifizierung
- Einrichtung von SSL/TLS sowie automatisierte Aktualisierung durch LetsEncrypt.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung mittels TOTP oder Hardware-Token.
- Optimierung der Anti-Spam-Mechanismen (amavis, DKIM, SPF) sowie des Antiviren-Schutzes (ClamAV).
Verzeichnis-Federation
- Einbindung externer LDAP-Systeme und Active Directory-Domains.
- Delegierte Verwaltungsrechte sowie getrennte Domänenkonfiguration für Mehrkundenumgebungen.
Sicherung und Ausfallschutz
- Echtzeit-Sicherung und Wiederherstellung mittels zmbackup.
- Erstellung von Systemabbildern für E-Mail-Storage und Datenbanken.
- Verfahren zur Replikation zwischen Standorten sowie zum automatischen Ausweichen auf Ersatzsysteme.
Administration und Überwachung
- Detaillierte Nutzung der Admin-Konsole: Nutzerprofile, Speicherlimits sowie Aufbewahrungsrichtlinien.
- Einsatz von Kommandozeilenwerkzeugen für Massenoperationen und Automatisierung.
- Leistungsoptimierung sowie Justierung der JVM-Speicherauslastung.
Voraussetzungen
- Gute Kenntnisse in der Verwaltung von Linux-Servern.
- Erfahrung im Umgang mit DNS-Parametern wie MX-, A-, TXT- und SRV-Einträgen.
- Grundverständnis von Webservern, Proxies sowie Java-basierten Anwendungen.
Zielgruppe
- E-Mail-Architekten in Unternehmen, die Exchange oder Google Workspace ersetzen möchten.
- Organisationen, die einen dedizierten Collaboration-Server benötigen.
- Behörden und Bildungseinrichtungen mit Anforderungen zur Datenspeicherung innerhalb nationaler Grenzen.
21 Stunden