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Schulungsübersicht

Grundlagen: Digitale Zwillinge und ihre Verknüpfung zu 6G

  • Konzepte digitaler Zwillinge im Kontext von Telekommunikationsnetzwerken
  • Klassen sowie Anforderungen der 6G-Dienste, die den Einsatz digitaler Zwillinge begründen
  • Datenquellen, Genauigkeitsgrade sowie Verwaltung des Lebenszyklus von digitalen Zwillingen

Modellierung von 6G-Komponenten und -Umgebungen

  • Abbildung von RAN-Elementen, Fronthaul-/Midhaul-/Backhaul-Verbindungen sowie Edge-Computing-Funktionen in digitalen Zwillingen
  • Aspekte der Modellierung von Kanälen, Ausbreitung und THz/mmWave-Signalen
  • Temporale Granularität sowie Synchronisation zwischen digitaler und physischer Ebene

Simulation- und Ko-Simulation-Architekturen

  • Unterschiede zwischen reinen Simulationen sowie deren Kombination mit realer Netztelemetrie
  • Nutzung von Ns-3, Unity und Emulationswerkzeugen für integrierte Tests
  • Skalierungsstrategien bei großangelegten digitalen-Zwillings-Szenarien

KI-optimierte Optimierungstechniken

  • Supervisiertes sowie Verstärkungslernen zur Steuerung der Funkressourcenverwaltung
  • Online-Lernverfahren, Transferlearning und Domänenanpassungen für den Übergang vom digitalen Zwilling in das reale Netzwerk
  • Abläufe geschlossener Regelkreise sowie Strategien zur Umsetzung von Richtlinien

Echtzeit-Telemetrie, Inferenz und Feedback-Mechanismen

  • Architekturen zur Erfassung von Telemetriedaten in Echtzeit sowie deren schnelle Auswertung
  • Vor- und Nachteile der Inferenzausführung am Edge vs. in der Cloud sowie Modellteilungen
  • Gestaltung sicherer Feedback-Kreisläufe unter Einbeziehung menschlicher Entscheidungsfindung

Genauigkeit, Validierung sowie Unsicherheitsanalyse digitaler Zwillinge

  • Kennzahlen zur Messung der Modellgenauigkeit und Methoden deren Überprüfung
  • Verfahren zur Quantifizierung sowie Reduzierung von Modellunsicherheiten
  • Einsatz digitaler Zwillinge für SLA-Überprüfungen und Leistungssicherstellung

Orchestrierung, Automatisierung sowie Intention-basierte Netzsteuerung

  • Einbindung digitaler Zwillinge in Orchestrierebene und Schnittstellen zur Richtliniensteuerung
  • CI/CD-Prozesse sowie Testpipeline für digitale-Zwillings-Modelle und ML-Artefakte
  • Implementierung von Richtlinien-Engines sowie automatischen Korrekturmechanismen

Sicherheit, Datenschutz und Vertrauenswürdigkeit in netzwerken mit digitalen Zwillingen

  • Datenmanagement, schützende Modellierung von Privatsphäreaspekten sowie Ansätze zur federierten Nutzung digitaler Zwillinge
  • Bedrohungsanalyse bei Synchronisation digitaler Zwillinge und Integrität ihrer Modelle
  • Auditierungen, Dokumentation sowie Erklärbarkeit von durch KI getriebenen Entscheidungen

Fallstudien und fachspezifische Anwendungsbereiche

  • Industrielle Automatisierung mittels vernetzter digitaler Zwillinge in der Produktion
  • Mobilitätslösungen, autonome Systeme sowie Validierung von XR-Diensten
  • Beispiele zur praktischen Umsetzung vorausschauender Wartung und Kapazitätsplanung

Praktische Übungen und kleines Projektarbeiten

  • Erstellung eines kompakten digitalen Zwillings eines RAN-Netzabschnitts mittels Ns-3 sowie Visualisierungswerkzeugen
  • Training eines leichtgewichtigen ML-Modells zur Erkennung von Anomalien, genutzt an Daten aus dem digitalen Zwilling
  • Ausführung eines geschlossenen Regelkreistests: Telemetriedaten fließen in ein Modell – Inferenzergebnisse verändern die Netzsteuerung innerhalb der Simulation

Zusammenfassung und weitere Schritte

Voraussetzungen

  • Erfahrung im Telekommunikationsnetzwerk oder in der Entwicklung von RAN- bzw. Kernnetzen
  • Grundkenntnisse in Simulationswerkzeugen bzw. Netzwerkemulation
  • Fundierte Kenntnisse in Python sowie grundlegendes Verständnis von maschinellem Lernen

Zielgruppe

  • Telekommunikationsingenieure sowie Netzwerkarchitekten, die sich mit zukünftigen Netzwerklösungen befassen
  • KI-/ML-Ingenieure, die in den Bereichen Netzoptimierung und Anwendung digitaler Zwillinge tätig sind
  • Forschungsingenieure sowie Spezialisten für Simulationen, die sich mit 6G-Anwendungsszenarien beschäftigen
 21 Stunden

Teilnehmerzahl


Preis je Teilnehmer (exkl. USt)

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