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Schulungsübersicht

Modul 1: Einführung in Infrastructure as Code und Terraform

  • Konzepte von IaC sowie Vorteile für lokale und hybride Umgebungen
  • Überblick über Terraform: Provider, Ressourcen, Zustandskonfiguration und Lebenszyklus
  • Installation von Terraform, Azure CLI sowie notwendigen Hilfsprogrammen
  • Erste praktische Übung: Erstellung einer einfachen Terraform-Konfiguration und Ausführung lokal

Modul 2: Die HashiCorp Configuration Language (HCL) und Grundlagen der Konfiguration

  • Syntax von HCL, Definition sowie Attribute von Ressourcen sowie Ausdrücke
  • Verwendung von Variablen, Ausgaben, lokalen Werten und Datentypbeschränkungen
  • Arbeiten mit der Terraform-Befehlszeile: init, plan, apply, destroy sowie fmt
  • Übung: Erstellung einer parametrisierbaren Konfiguration für ein lokales und ein Azure-basiertes Objekt

Modul 3: Provider, Ressourcen und Grundlagen des Azure-Providers

  • Verständnis von Providern sowie deren Konfiguration (insbesondere dem AzureRM-Provider)
  • Abbildung lokaler bzw. Cloud-Ressourcen auf Terraform-Konstrukte: Netzwerke, Rechenressourcen und Speicherplatz
  • Authentifizierung in Azure sowie Einrichtung von Service Principal-Konten zur automatisierten Steuerung
  • Praktische Anwendung: Bereitstellung eines virtuellen Netzwerks sowie einer einfachen VM in Azure per Terraform

Modul 4: Zustandsverwaltung, externe Backends und Teamarbeit mit Terraform

  • Funktionsweise, Formatierung sowie praktische Überlegungen zur Verwendung des Terraform-Zustands
  • Nutzung von Remote-Backends via Azure Storage Account und Mechanismen zum Schützen vor gleichzeitigen Zugriffen
  • Einsatz von Workspaces und Umgebungsmodellen zur Kooperation mehrerer Teams
  • Übung: Einrichtung eines Remote-Zustandsspeichers in Azure Storage sowie Durchführung eines gemeinsamen Workflows mehrerer Personen

Modul 5: Modularisierung, Wiederverwendbarkeit und bewährte Verfahren

  • Erstellung sowie Nutzung wiederverwendbarer Terraform-Module
  • Konzepte zu Modul-Eingaben/Ausgaben, Versionierung sowie Publikation in zentralen Repositories
  • Aufbau strukturierter Repositorys: Ordnerlogik und Benennungskonventionen zur besseren Wartbarkeit
  • Praxisbeispiel: Entwicklung eines Moduls für die Erstellung von Azure-VM, zugehörigen Datenträgern und Netzwerkkomponenten sowie dessen Testung in mehreren Szenarien

Modul 6: Verwaltung virtueller Geräte in Azure sowie Integration lokaler Systeme

  • Steuerung von Azure-Virtual Machines, Virtual Desktop-Komponenten und deren Lebenszyklus mittels Terraform
  • Strategien zur koordinierten Verwaltung lokaler Ressourcen sowie virtueller Geräte aus der Cloud
  • Integration von spezifischen Geräteverwaltungswerkzeugen unter Nutzung externer Datenquellen und spezialisierter Provider
  • Lab: Aufbau einer virtuellen VM-Gruppe in Azure, Ausstattung mit Inventarinformationen sowie Basisüberwachungseinstellungen

Modul 7: CI/CD-Integration, Automatisierung und Deploymentsysteme

  • Anbindung von Terraform an automatisierte Pipeline-Konzepte (z. B. GitHub Actions oder Azure DevOps)
  • Sichere Automatisierung von Plan- und Ausführungsprozessen unter Verwendung passender Geheimnisverwaltung sowie Service Principal-Zugänge
  • Einführung in Policy as Code: Nutzung von Sentinel oder Open Policy Agent zur vorausschauenden Prüfung der Konfigurationen
  • Praktische Umsetzung: Einrichtung eines GitHub Actions-Workflows, welcher auf einem Test-Abonnement Terraform-Konfigurationen analysiert und anwendet

Modul 8: Sicherheit, Geheimnisverwaltung sowie Betriebsvorgänge im Alltag

  • Verwaltung sensibler Informationen: Einsatz von Azure Key Vault und Vermeidung der Speicherung vertraulicher Daten in Zustandsdateien
  • Berechtigungssteuerung, rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC) sowie Einrichtung minimaler Rechte für automatisierte Konten
  • Identifikation ungewünschter Veränderungen im Systemzustand, Abgleich mit Referenzdaten sowie grundlegende Korrekturmaßnahmen
  • Checkliste: Sicherung, Kontrollierung und verantwortungsvolle Steuerung von Infrastrukturen, die mittels Terraform verwaltet werden

Modul 9: Testverfahren, Debugging und Fehlerbehebung

  • Analyse fehlerhafter Konfigurationen sowie Verständnis der Unterschiede zwischen verschiedenen Zustandsvariationen mittels Plan-Ausgaben
  • Vorgehensweisen für Unit- und Integrationstests: Werkzeuge wie terraform validate, tflint oder kitchen-terraform nutzen
  • Typische Fehlerbilder sowie effektive Problemlösungsansätze bei der Umsetzung von Konfigurationen
  • Lab: Durchführung verschiedener Prüf- und Korrekturverfahren an konkreten Beispielen

Modul 10: Abschlussprojekt – hybride Umgebungsarchitektur entwerfen

  • Entwurf und Planung einer hybriden Infrastrukturanordnung unter Verwendung der zuvor erlernten Methodik
  • Implementierung zentraler Komponenten mittels wiederverwendbarer Module, Remote-State-Verwaltung sowie vereinfachter CI/CD-Konzepte
  • Vorstellung der entstandenen Konstruktion, kritische Bewertung sowie gemeinsame Diskussion über künftige Wartungsprozesse

Zusammenfassung und weiterführende Richtlinien für die Praxisanwendung

Voraussetzungen

  • Grundverständnis von Netzwerk- und Virtualisierungskonzepten
  • Kenntnisse der Befehlszeilenumgebung unter Windows oder Linux
  • Basiswissen zu Cloud- bzw. lokalen Infrastrukturarchitekturen

Zielgruppe

  • Systemadministratoren und Plattformingenieure
  • DevOps-Fachkräfte, die mit Infrastructure as Code beginnen möchten
  • IT-Teams, die hybride Umgebungen – bestehend aus lokalen Systemen und Azure-Ressourcen – verwalten
 28 Stunden

Teilnehmerzahl


Preis je Teilnehmer (exkl. USt)

Erfahrungsberichte (3)

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