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Schulungsübersicht

Teil I: Einführung

  1. Einleitung
    1. Geschichte und Motivation
    2. Arten von VoIP sowie deren Entwicklung
    3. SIP – grundlegende Konzepte
    4. SIP-Normierung (RFC 3261 sowie weitere relevante Standards)
  2. Architektur
    1. UA – User Agent
    2. Vorgegebene Server: Registrar, Location-, Proxy- und Redirect-Server
    3. Anwendungsserver
    4. Identifizierung und Adressierung
    5. Das SIP-Trapez
  3. Server sowie deren Funktionsweise
    1. Registrierung
    2. SIP-Server im Proxy- bzw. Redirect-Modus
    3. Stateless- und Stateful-Proxy-Server
    4. Location-Server
    5. SRV-Einträge sowie DNS
    6. uri/url/urn, ENUM- sowie NAPTR-Datensätze
  4. SIP-Signalisierungsnachrichten (einschließlich der IMP-Erweiterungen für Instant Messaging & Presence)
    1. Nachrichtenstruktur
    2. Anfragen
    3. Antworten
    4. Beispiel für einen Telefonanruf
    5. Header und Parameter
    6. IMP-Modelle
  5. SDP (Session Description Protocol)
    1. Beschreibung der Medien
    2. Standardliste der Codecs
    3. Regeln zur Sitzungsverhandlung
  6. Abläufe bei Telefonanrufen – SIP-Signalisierung
    1. SIP-Sitzung gemäß RFC 3261 – Beispiel
    2. Beispielehafte Anrufszenarien
    3. Konferenzen sowie IP-PBX-Systeme
    4. Änderung der Medien während einer Sitzung
    5. Einsatz von IMP
  7. Routing von SIP-Anfragen und -Antworten
    1. VIA-Header
    2. ROUTE- sowie RECORD-ROUTE-Header
  8. SIP-PSTN-Interaktion
    1. SIP-T und SIP-I
    2. SIP-Early-Media sowie SIP-Trunking
    3. SIP-PSTN-Signalisierung
  9. Probleme im Zusammenhang mit SIP-Sicherheit
    1. Sicheres SIP, Secure RTP und Secure RTCP
    2. Häufig verwendete Implementierungen von Secure SIP
  10. Praktische Herausforderungen und zukünftige Perspektiven
    1. Überwindung von NAT- sowie Firewall-Problemen
    2. QoS
    3. SIP und SDP im Rahmen der 3GPP IMS-Architektur
  11. Abschluss und Diskussion

Teil II: Praktische Übungen

  1. SIP in einem LAN-Netzwerk: XLite SIP UA + Asterisk
    1. Erstellung von Asterisk-Konten samt einfachem Dialplan
    2. Konfiguration der XLite SIP UA (DTMF, Codecs, NAT, RTP, Timer, Registrierung) sowie von SIP-Telefonen (Polycom, Gigaset, Yealink, Linphone)
    3. Registrierung sowie das initiieren und annehmen von Anrufen
    4. P2P-Anrufe mithilfe von Linphone
  2. Analyse der SIP-Signalisierung mit Wireshark
    1. Einrichten eines Servers
    2. Aufzeichnung sowohl der SIP-Signalisierung als auch der RTP-Mediaströme
    3. Auswertung der SIP-Pakete – Extraktion bestimmter Telefonate
    4. Probleme bezüglich der Sprachqualität; Jitter-Buffer; Abruf von DTMF-Signalen (RFC 2833, INFO); Fehlerbehebung im Zusammenhang mit Codecs und DTMF – etwa Transkodierung oder Ausfall des GSM-Codecs sowie doppelte DTMF-Töne
    5. VoIP-Monitoring-Werkzeuge
  3. SDP, Instant Messaging und Presence (IM&P)
    1. SDP-Parameter und -Attribute
    2. SIP-Methoden SUBSCRIBE, PUBLISH sowie MESSAGE
    3. Praktische Anwendung von IM&P mittels XLite und Linphone
  4. Abläufe bei SIP-Telefonanrufen
    1. SIP-Registrierung unter Verwendung von DNS
      • SIP SRV-Datensatz
      • Registrierung eines SIP-Telefons über DNS-SRV
    2. Abläufe bei Anrufen mit DNS-Unterstützung
      • Analyse der SIP-Signalisierung mittels Wireshark
      • Troubleshooting: DNS-Zeitüberschreitung sowie Latenzprobleme
  5. SIP-Trunks
    1. Einrichtung eines Test-SIP-Trunk
    2. Fehlerbehebung: DOS-, DDOS-Angriffe, Betrugsfälle sowie Verbindungsprobleme (CPS)
  6. Sicherheitsaspekte im SIP-Bereich
    1. SIP-Sicherheit durch IPSec
    2. Schutzmaßnahmen mit Secure SIP
    3. Risiken von Betrugsfällen in der IP-Telefonie
    4. Prävention von DDOS-Angriffen sowie anderer Bedrohungen
  7. Einführung von VoIP-Diensten auf SIP-Basis
    1. Konfiguration eines Switches
    2. Konfiguration und Registrierung von SIP-Clients
    3. Software
      • Asterisk PBX, Freeswitch Softswitch oder Cisco Call Manager
      • Linux CentOS
      • TDM2IP-Treiber
      • Softphones: XLite und Linphone
    4. Hardware
      • Server
      • TDM2IP-Karte bzw. -Gateway
      • Hardphones (Polycom, Gigaset, Yealink)
  8. Softphone- und Hardphone-Anwendung
    1. Konfiguration
      • Auswahl der Codecs
      • Angabe von Benutzerdaten, Passwort, SIP-Server, Proxy sowie Ports
    2. Betrieb und Signalisierung bei folgenden Funktionen:
      • Dreipunktgespräche
      • Rufweiterleitung
      • Telefonistenfunktionen zur Verbindungsübertragung
      • MWI sowie BLF-Anzeigen
    3. Automatische Konfiguration von Yealink-Geräten
    4. Herstellerabhängige Einschränkungen
  9. NAT-Probleme im Zusammenhang mit SIP und Netzwerkadressen
    1. Typen sowie Struktur verschiedener NAT-Systeme
    2. Einsatz von STUN (Simple Traversal of UDP Through NATs)
  10. Troubleshooting der VoIP-Qualität
    1. Fall: Verbindung steht – keine Medienübertragung
    2. Wichtige Faktoren zur Qualitätssicherung
      • Latenz, Jitter sowie Größe des Play-Buffers
    3. Messmethoden zur VoIP-Qualität
      • Auswertung von RTCP-Informationen zu Latenz und Jitter
      • Berechnung der MOS-Werte nach ITU-T G.107 E-Modell
    4. Werkzeuge zur Überwachung der VoIP-Qualität (beispielsweise Voipmonitor)
  11. Cloud-basierte IP-Telefonielösungen
  12. Abschlussdiskussion – Behandlung aller vom Publikum eingebrachten Fragen und Probleme im Kontext von SIP und VoIP
 21 Stunden

Teilnehmerzahl


Preis je Teilnehmer (exkl. USt)

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