Ein Geoinformationssystem (GIS) ist ein System, das dazu dient, räumliche bzw. geografische Daten zu erfassen, zu speichern, zu verarbeiten, zu analysieren, zu verwalten und darzustellen. Der Begriff GIS wird teilweise auch im Zusammenhang mit der Geoinformationswissenschaft verwendet – einem akademischen Fachbereich, der sich mit dem Studium von Geoinformationssystemen befasst und ein großes Teilgebiet innerhalb der Geoinformatik darstellt.
QGIS fungiert als Software für Geoinformationssysteme; sie ermöglicht es Benutzern, geografische Informationen zu analysieren und zu bearbeiten sowie grafische Karten zusammenzustellen und zu exportieren. Das Programm unterstützt sowohl Raster- als auch Vektor-Daten: Letztere werden in Form von Punkten, Linien oder Polygonen gespeichert. Zudem lassen sich verschiedene rasterbasierte Bildformate verarbeiten und Bilder georeferenzieren. Kurz gesagt – QGIS ermöglicht es Nutzern, geografische Informationen unter Windows, Mac, Linux sowie BSD zu erstellen, zu bearbeiten, visualisieren, auszuwerten und zu veröffentlichen.
In der ersten Phase dieses Kurses wird die grundlegende Bedienung der QGIS-Oberfläche vermittelt. In einer zweiten Phase werden anschließend PyQGIS sowie die dazugehörigen Python-Bibliotheken vorgestellt; sie erlauben es, GIS-Funktionalitäten direkt in eigene Python-Programme zu integrieren und sogar eigenständige Python-Plugins rund um spezifische geografische Funktionen zu entwickeln.
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