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Schulungsübersicht

Block 1 – Gemeinsame Grundlagen (Tag 1 und 2)

Tag 1 – Vormittag: Der menschliche Faktor bei der KI-Adoption
• Abstimmung von Vertrauen und Nutzungsgrad: wann ist KI sinnvoll, wann nicht?
• Strukturierung gemeinsamer Vereinbarungen (Auslöser, Aktion, Nachweis, Verantwortlicher).
• Die Rolle des „Prompt Curators“: Validierung, Entscheidungsfindung und Freigabe sowie der Notfallplan bei KI-Vorfällen.

Tag 1 – Nachmittag: Einschränkungen, Risiken und Compliance
• Reale Fähigkeiten von Large Language Models sowie potenzielle Prompt-Risiken wie Injection-Attacken, Datenabfluss oder Halluzinationen.
• Rechtlicher Rahmen: DSGVO, EU-KI-Gesetz sowie branchenspezifische Normen wie DICOM, HL7 oder HIPAA.
• Praktische Übung: Umsetzung einer Branchenvorgabe in einen Prompt-Schutzmechanismus.

Tag 2 – Vormittag: Technische Architektur von Prompts
• Agenten-Architektur: Speicher, Kontextbehandlung und Zielsetzungen – aus der Perspektive des Prompt-Designs.
• Integration via API sowie Nutzung interner Datenquellen, Mult-Agenten-Systeme und Prompt-Chaining.

Tag 2 – Nachmittag: Anatomie von Enterprise-Prompts
• Die 6 Ebenen eines Prompts: Rolle, Kontext, Einschränkungen, Branchenstandards, Format und Beispiele.
• Hierarchie der Prompts: System-Ebene (für das ganze Unternehmen), Domänen-Ebene (pro Team) sowie Aufgaben-Ebene (einzeln verwendbar).
• Demo: Zerlegung eines einfachen Prompts, anschließende Neukonstruktion; Vorbereitung der Teams für die Tage 3 bis 5.

Block 2 – Gemeinsame Entwicklungsworkshops (Tag 3, 4 und 5)

Tag 3 – Aufdeckung von Bedürfnissen und Bestandsanalyse der Standards

  • Gleichzeitige Workshops für verschiedene Teams: Architekten, fachspezifische Entwickler, Backend-Experten sowie QA-Spezialisten.
  • Kartierung vorhandener Unternehmensstandards und deren Einschränkungen – Identifikation von möglichen Konflikten zwischen den Teams.
  • Tag-3-Ergebnis: ein Standards-Verzeichnis sowie eine Priorisierungsmatrix nach Umsetzungsaufwand und Relevanz.

Tag 4 – Gestaltung von Konventionen und Entwicklung erster Vorlagen

  • Erarbeitung von Namensregeln, Versionskonzepten sowie einem Tagging-System (für Team, Domäne und Zielwerkzeug).
  • Entwicklung der ersten validierten Vorlagen: beispielsweise für TypeScript-basierte DICOM-Dokumentationen, Code-Reviews, Qualitätstests oder API-Beschreibungen.
  • Tag-4-Ergebnis: mindestens vier vollständig nutzbare Vorlagen sowie ein Leitfaden zu geltenden Konventionen.

Tag 5 – Zusammenstellung der Bibliothek, Governance und offizielle Übergabe

  • Strukturierung der Prompt-Bibliothek sowie Integration mit GitHub Copilot, Cursor oder internen LLM-APIs.
  • Konkrete Umsetzung des „Prompt Curator“-Rollenmodells, Definition von Qualitätskriterien und Abstimmung regelmäßiger Team-Absprachen; Erstellung eines Implementierungsplans über 30 Tage.
  • Tag-5-Ergebnis: eine vollständig dokumentierte Bibliothek in Version 1.0, das zugehörige Governance-Charter sowie der detaillierte Umsetzungsplan für die nächsten Monate.

Voraussetzungen

  • Bestehen mindestens einer Grund- oder Fortgeschrittenen-Schulung zur KI-Nutzung.
  • Für technische Teilnehmer: Entwicklungserfahrung mit den intern verwendeten Technologien des Unternehmens.
  • Für Management-Mitarbeiter: grundlegende Kenntnisse über gängige KI-Tools wie ChatGPT oder Copilot.
  • Das Unternehmen muss sicherstellen, dass Teamleiter an den Tagen 3 bis 5 aktiv teilnehmen.
  • Ein vorhandenes Dokumentationspaket mit Richtlinien und Standards ist erforderlich (z.B. README-Dateien oder Entwicklungsrichtlinien).

Zielgruppe

  • Softwarearchitekten
  • Entwickler – sowohl fachspezifische als auch Backend- und Frontend-Experten
  • QA-Ingenieure bzw. Code-Techniker
  • Teamleiter sowie Führungskräfte mittleren Grades
  • IT-Manager, Entscheidungsträger sowie Projektleiter für KI-Themen
 35 Stunden

Teilnehmerzahl


Preis je Teilnehmer (exkl. USt)

Erfahrungsberichte (1)

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