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Schulungsübersicht
Von der Autovervollständigung zum Agenten: Das Prinzip der Veränderung verstehen
- Unterschiede zwischen herkömmlichen Copilot-Vorschlägen und dem agentenbasierten mehrstufigen Planungsprozess
- Architektur des Agenten-Zyklus: Planen, Erzeugen, Ausführen, Iterieren
- Unterstützte Programmiersprachen sowie Modellauswahl für agentengestützte Aufgaben
- Praktische Beispiele: von kurzen Funktionsblöcken bis hin zu umfangreichen Feature-Entwicklungen
Aktivierung des Agent-Modus in Ihrer Entwicklungsumgebung
- Aktivieren von Copilot im Agent-Modus in VS Code, JetBrains und Neovim.
- Einstellungen zur Kontextfenstergröße sowie zu Modelltypen konfigurieren.
- Arbeitsbereichsregeln festlegen und große Binärdateien vom Verarbeitungsprozess ausschließen.
- Unterschiede zwischen Copilot Chat und direkten agentengestützten Arbeitsabläufen erkennen.
Mehrstufiges Planen und Ausführen von Aufgaben
- Copilot mit der Anweisung beauftragen, eine komplexe Funktion Schritt für Schritt zu entwickeln.
- Verfolgen, wie der Agent aus mehreren Dateien heraus die einzelnen Arbeitsschritte vorbereitet.
- Jede Phase des Prozesses vor Umsetzung auf Korrektheit überprüfen.
- In Situationen, in denen der Ablauf abweicht, per Befehl zum früheren Stand zurückkehren.
Verwendung von Terminalbefehlen im Agentenkontext
- Durch Integration des Terminals können Abhängigkeiten über Copilot installiert werden.
- Kompilier- und Ausführungsbefehle senden sowie deren Ergebnisse interpretieren.
- Inhalte von Umgebungsvariablen direkt während eines Agentensitzes verwalten.
- Einschränkungen beachten: bestimmte Befehle erfordern vorherige manuelle Genehmigung.
Testgetriebene Softwareentwicklung mit Hilfe des Agenten
- Aus bestehendem Quellcode automatisch Unit-Tests erzeugen lassen.
- Mittels natürlicher Spracheingaben die Erstellung von Testfällen initiieren.
- Testausgaben lesbar auswerten und Fehlermeldungen direkt im Copilot-Kontext verstehen.
- Nach Auswertung außergewöhnlicher Fälle die erforderlichen Testvoraussetzungen nachjustieren.
Effiziente Navigation durch große Codebestände
- Verknüpfte Referenzen zwischen Dateien schnell finden.
- Gemeinsam genutzte Hilfsmodule umschreiben – auch unter Beachtung der Namensgebungskonventionen.
- Konfigurations- und Strukturdateien gemeinsam anpassen.
- Zielgerichtete Anfragen stellen, um das begrenzte Kontextfenster effizient auszunutzen.
Copilot an Teamstandards anpassen
- In der Datei .github/copilot-instructions.md spezifische Projektregeln definieren.
- Konventionen zur Namensgebung sowie Architekturrichtlinien strikt durchsetzen.
- Gefährdende oder vertrauliche Dateien vom Kontextverarbeitungsprozess ausschließen.
- Für häufige Arbeiten vorgefertigte Prompt-Vorlagen für das gesamte Team anlegen.
Unternehmensweite Governance mit GitHub Copilot Enterprise
- Lizenzzuordnung, Abrechnungssteuerung und statistische Auswertungen koordinieren.
- Überwachungsprotokolle führen: was Copilot vorschlägt im Vergleich zu tatsächlich integrierten Änderungen.
- Regelungen bezüglich geistigen Eigentums sowie Lizenzfragen der Microsoft-Dienste berücksichtigen.
- Auswahlverfahren für Dateitypen definieren, die von AI-Vorschlägen ausgeschlossen bleiben sollen.
Debugging-Techniken im Agentenmodus
- Gemeinsam mit dem Copilot-Verhalten von Stack-Traces verstehen und analysieren.
- Hypothesen-basierte Fehlersuche: den Grund für Testfehlgeschläge durch Copilot ermitteln lassen.
- Mittels agentengestützter Binärsuchverfahren die Ursache von regressionsbedingten Fehlern ermitteln.
- Bei Unbekanntheiten im Code potenzielle Fantasieprodukte von Copilot zu erkennen lernen.
Leistungsoptimierung und Verwaltung der Limitierungen
- Tägliche Anfragenlimits sowie Modell-Quoten verstehen, um optimale Nutzungsweisen zu finden.
- Länge von Prompts reduzieren, damit vollständige Antworten erzeugt werden können.
- Zwischen verschiedenen Modellen wechseln – je nach spezieller Aufgabenstellung.
- Beobachtung der Latenzzeiten und Einsatz von Caching-Strategien zur Leistungssteigerung.
Sicherheitsaspekte und Konformitätsanforderungen für Unternehmen
- Datenschutz: welche Informationen das Repository verlassen bzw. lokal bleiben müssen.
- Vermeidung der unbeabsichtigten Offenlegung vertraulicher Daten durch Prompts.
- Einhaltung internationaler Normen wie GDPR, SOC 2 oder FedRAMP garantieren.
- Einrichtung von Sicherheits-Tests (Red Teaming), um potenzielle Code-Schwachstellen zu finden.
Problembehandlung bei häufig vorkommenden Schwierigkeiten
- Gründe erkennen, warum der Kontext des Codes manchmal nicht berücksichtigt wird.
- Lösung von Problemen bei Indexierung großer Codebestände.
- Bewältigung von zeitweiligen Rate-Limit-Problemen in Hochlastzeiten.
- Umgang mit Synchronisationsfehlern der IDE-Erweiterungen beseitigen.
Zusammenfassung und zukünftige Perspektiven
- Übersicht über Fähigkeiten des Agent-Modus sowie sinnvolle Praxisbeispiele.
- Vorstellung der kommenden Entwicklungen bei GitHub Copilot und Neuerungen für den Agentenmodus.
- Quellen angeben, um stets auf dem Laufenden zu bleiben bezüglich neuer Copilot-Updates.
Voraussetzungen
- Erfahrung in der objektorientierten oder funktionalen Programmierung
- Ein GitHub-Konto sowie Grundkenntnisse im Umgang mit Git-Werkzeugen
- Grundverständnis für mindestens eine Entwicklungsumgebung (VS Code, JetBrains oder Neovim)
Zielgruppe
- Entwickler, die bereits Copilot nutzen und den Agent-Modus für ihre Arbeit gewinnen wollen.
- Projektleiter, die Copilot in ihren Entwicklungsteams einführen möchten.
- Sicherheitsteams, die Richtlinien zur Nutzung von KI-gestützter Codegenerierung prüfen.
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