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Schulungsübersicht

MATLAB-Umgebung für Deep Learning sowie GPU-Validierung

  • Übersicht über die Architektur und Arbeitsabläufe der Deep-Learning-Toolbox
  • Überprüfung der GPU-Verfügbarkeit, Kompatibilität mit CUDA/cuDNN sowie Konfiguration der Treiber
  • Einrichten paralleler Rechenprozesse, Verwaltung des Speicherverbrauchs und Grundlagen zur Nutzung von gpuArray
  • Übung 1: Überprüfung der Arbeitsumgebung sowie Ausführung des ersten GPU-beschleunigten Deep-Learning-Skripts

Grundlagen des Deep Learning in MATLAB

  • Neuronale Netzschichten: Konvolution, Pooling, Batch-Normalization, Dropout, Residual- sowie vollverbundene Schichten
  • Einführung in dlarray, dlnetwork sowie in das Erstellen eigener Trainingsschleifen
  • Verlustfunktionen, Optimierer (Adam, SGD, RMSProp) und Strategien zur Anpassung der Lernrate
  • Visualisierung von Netzarchitekturen, Gewichtsverteilungen sowie Gradientenflüssen zur Fehleranalyse
  • Übung 2: Erstellung eines eigenen dlnetwork-Objekts sowie Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen einzelnen Schichten

Entwicklung von CNNs für die Bilderkennung

  • Typische Konzepte zur Gestaltung von CNNs: Merkmalsextraktion, räumliche Hierarchien sowie Rezeptivfelder
  • Transfer Learning – Nutzung vorab trainierter Modelle wie ResNet, EfficientNet und MobileNet
  • Erstellung von Datenaugmentations-Pipelines mithilfe von imageDatastore, augmentedImageDatastore sowie benutzerdefinierten Transformationen
  • Übung 3: Training eines CNN-Netzwerks anhand eigener Bilddaten inklusive Datenaugmentation

Automatisierte Datengenerierung und reproduzierbare Arbeitsabläufe

  • Nutzung von MATLAB-Funktionen für aktives Lernen sowie semi-supervisiertes Labeling
  • Importieren und Exportieren von Annotationen in Formaten wie COCO, Pascal VOC, YOLO oder CSV
  • Erstellen versionierter Skripte zur Datenverarbeitung mit parametrischen Einstellungen
  • Übung 4: Automatisierung des Labeling-Prozesses sowie Integration in ein Trainingsskript

Skalierbares Training: Mehrfach-GPUs, Cloud und Rechencluster

  • Strategien für das Training mit mehreren GPUs: Anpassung der Batchgröße, Gradientenakkumulation sowie Dataparallelität
  • Verteiltes Training mittels MATLAB Parallel Server und lokalen Clustern
  • Einsatz von Cloud-Infrastrukturen (AWS, Azure, GCP) für das Modelltraining über spezielle MATLAB-Cloud-Konfigurationen
  • Überwachung des Trainingsprozesses, Erstellung von Checkpoints sowie Optimierung der Hyperparameter
  • Übung 5: Skalierung eines Modells auf mehrere GPUs bzw. Cloud-Ressourcen und Messung der Trainingsgeschwindigkeit

Interoperabilität zwischen Frameworks sowie Austausch von Modellen

  • Einfügen bereits trainierter Modelle aus Caffe bzw. TensorFlow/Keras in MATLAB
  • Überprüfung der Ergebnisqualität sowie Anpassung der Netzstruktur an die Bedürfnisse von MATLAB
  • Export von Modellen nach ONNX, TensorFlow oder Core ML zur Nutzung in anderen Umgebungen
  • Übung 6: Importieren eines TF-Keras-Modells, anschließendes Feinabstimmen in MATLAB und Export als ONNX-Datei

Abschlussprojekt sowie Vorbereitung auf die Produktionsumgebung

  • Ganzer Arbeitsablauf: Datenerfassung, Training, Validierung, Optimierung und schließlich Veröffentlichung des Modells
  • Modellkompression – Pruning, Quantisierung sowie Generierung von Code mithilfe von GPU Coder
  • Beste Vorgehensweisen zur Reproduzierbarkeit: Protokollierung, Zufallsseed-Einstellungen sowie Erstellung spezialisierter MATLAB-Deep-Learning-Anwendungen
  • Abschlussprojekt: Entwicklung, Training, Optimierung und Export eines vollständigen Bilderkennungssystems passgenau zu den individuellen Anforderungen der Teilnehmer


Falls Sie einen maßgeschneiderten Kursplan für dieses Training wünschen, kontaktieren Sie uns bitte.

Voraussetzungen

  • Gute Kenntnisse in MATLAB (Syntax, Programmiermethoden sowie Vertrautheit mit den Toolboxen)
  • Keine Vorkenntnisse im Bereich Data Science oder Deep Learning erforderlich
  • Zugriff auf einen lokalen Arbeitsplatz mit GPU-Unterstützung (kompatibel mit CUDA) oder ein freigegebener Cloud-Cluster für die praktischen Übungen

Zielgruppe

  • Entwickler und Software-Ingenieure
  • Forschungsingenieure sowie Fachleute aus spezifischen Bereichen
  • Teams, die vom klassischen Signal- bzw. Bildverarbeitungsansatz zu KI-basierten Arbeitsabläufen wechseln möchten
 14 Stunden

Teilnehmerzahl


Preis je Teilnehmer (exkl. USt)

Erfahrungsberichte (2)

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