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Schulungsübersicht

Entwurf einer souveränen Architektur

  • Gefahrenanalyse: Identifizierung von Cloud-Abhängigkeiten und Datenaustrittspunkten.
  • Netzwerktopologie: DMZ, interne Netzbereiche sowie Verwaltungsnetzwerk.
  • Auswahl der Hardware: Server, Speicher, Netzkomponenten sowie unterbrechungsfreie Stromversorgung.
  • Anforderungen an Katastrophenrecovery-Standorte und Luftisolierung.

Grundlagen des Identitäts- und Zugangsmanagements

  • Einsatz von Authentik für ein zentrales Single Sign-On bei allen Diensten.
  • Konzeption eines LDAP-Verzeichnisses sowie Gruppenrichtlinien.
  • Nutzung von Step CA zur Implementierung von gegenseitigem TLS-Verfahren zwischen den Diensten.
  • Registrierung von YubiKey und anderen Hardware-Token.

Kommunikations- und Zusammenarbeitsplattform

  • Einsatz von Synapse/Element für Chat-Funktionen sowie Federation.
  • Jitsi Meet zur Durchführung von Videokonferenzen.
  • Roundcube/Nextcloud Mail als E-Mail-Plattform.
  • Nextcloud für Synchronisation von Dateien, Kalendern und Kontakten.
  • Integration von OnlyOffice zur Bearbeitung von Dokumenten.

Entwicklungs- und Betriebsplattform

  • Gitea als Plattform für Quellcodeverwaltung sowie CI/CD-Prozesse.
  • Woodpecker CI zur Automatisierung von Build-Prozessen.
  • Nexus oder Harbor als Registry für Software-Artefakte und Container.
  • Wazuh zur Überwachung der Sicherheit sowie Einhaltung vorgegebener Standards.
  • Uptime Kuma zur Erstellung von Dashboards zum Überwachen des Dienstebetriebs.

Künstliche Intelligenz und Wissensverwaltung

  • Einsatz von Ollama zur Bereitstellung lokaler großer Sprachmodelle.
  • LibreChat als Schnittstelle zum Zugriff auf den internen KI-Assistenten.
  • Nutzung von Obsidian oder Logseq für das Aufbauen persönlicher Wissensdatenbanken.
  • Hoarder/ArchiveBox zur Archivierung und Erhaltung von Webinhalten.

Sicherheit und Netzwermgrundlagen

  • Einsatz von pfSense oder OPNsense als Firewall-System.
  • Suricata IDS/IPS mit individuell erstellten Regeln.
  • Nutzung von WireGuard bzw. OpenVPN für sichere Fernzugänge.
  • Einsatz von Pi-hole zur DNS-Filterung und lokalen Auflösung von Domains.
  • Vaultwarden als zentrale Verwaltungsplattform für Passwörter im Team.

Backups, Katastrophenrecovery und Betrieb

  • BorgBackup als zentraler Speicherort für Backups aller Dienste.
  • Automatisierung der Erstellung von Datenbank-Backups sowie deren Replikation an externe Standorte.
  • Erstellung von Betriebshandbüchern und Verfahren zur Fehlerbehebung.
  • Kapazitätsplanung samt Festlegung von Auslösern für die Skalierung der Infrastruktur.
  • Vierteljährliche Überprüfung der Souveränität sowie Abhängigkeiten der Systeme.

Abschlussprojekt

  • Die Teilnehmer präsentieren ihre vollständig funktionsfähige souveräne Infrastruktur.
  • Gemeinsame Bewertung der gewählten Architektur-Entscheidungen sowie deren Vor- und Nachteile.
  • Durchführung von Lasttests sowie Simulationen möglicher Systemausfälle.
  • Übergabe der Dokumentation an zukünftige Betreiber mit abschließender Bewertung der Einsatzbereitschaft.

Voraussetzungen

  • Erfahrung im Umgang mit Linux, Netzwerken sowie Container-Orchestrierung.
  • Bestehen von mindestens zwei weiteren Kursen zur Datensouveränität oder gleichwertige Kenntnisse.
  • Grundverständnis für DNS, TLS, Firewall-Konzepte sowie Backups.

Zielgruppe

  • Erfahrene Infrastrukturachekteure, die souveräne Organisationen entwerfen möchten.
  • CTOs und CISOs, die Strategien zur digitalen Unabhängigkeit planen.
  • Teams für digitale Transformation in Regierungs- und Verteidigungsbereichen.
 35 Stunden

Teilnehmerzahl


Preis je Teilnehmer (exkl. USt)

Erfahrungsberichte (2)

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