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Schulungsübersicht

KI-Souveränität und lokale Bereitstellung von LLMs

  • Risiken der Nutzung von Cloud-basierten Sprachmodellen: Datenspeicherung, Trainierung auf Benutzereingaben sowie ausländische Rechtsordnungen.
  • Ollama-Architektur: Modellserver, zentrale Registry und OpenAI-kompatible Schnittstelle.
  • Vergleich mit vLLM, llama.cpp sowie Text Generation Inference.
  • Lizenzbedingungen der Modelle Llama, Mistral, Qwen und Gemma.

Installation und Hardware-Setup

  • Ollama auf Linux mit CUDA- und ROCm-Unterstützung installieren.
  • Fallback-Betrieb nur mit CPU sowie Optimierungen durch AVX/AVX2.
  • Einsatz in Docker-Umgebungen samt persistenter Datenspeicherzuweisung.
  • Mehrfach-GPU-Konfigurationen sowie Strategien zur VRAM-Zuweisung.

Modellverwaltung

  • Modelle aus der Ollama-Registry beziehen: ollama pull llama3.
  • Einführung von GGUF-Modellen von HuggingFace sowie TheBloke.
  • Durchsicht unterschiedlicher Quantisierungsstufen – z. B. Q4_K_M, Q5_K_M, Q8_0.
  • Wechsel zwischen verschiedenen Modellen und Begrenzungen beim gleichzeitigen Laden mehrerer Modelle.

Eigene Modelfiles erstellen

  • Syntaxregeln für Modelfiles: FROM, PARAMETER, SYSTEM, TEMPLATE.
  • Parametereinstellungen wie Temperature, top_p und Repeat Penalty anpassen.
  • System-Prompts zur Steuerung des Verhaltens der Modelle optimieren.
  • Eigene Modelle entwickeln und in die lokale Registry hochladen.

API-Integration

  • Nutzung des OpenAI-kompatiblen Endpunkts /v1/chat/completions.
  • Ablauf von Streaming-Antworten sowie Einstellung im JSON-Modus.
  • Verbindung mit LangChain, LlamaIndex und eigenen Anwendungen.
  • Sicherheitsmechanismen wie Authentifizierung sowie Rate-Limiting durch Reverse Proxy.

Leistungsoptimierung

  • Größe des Kontext-Fensters und Verwaltung des KV-Caches steuern.
  • Batch-Inferenz sowie parallele Verarbeitung vieler Anfragen realisieren.
  • Einstellungen der CPU-Kerne und Einbindung von NUMA berücksichtigen.
  • Überwachung der GPU-Auslastung sowie der Speichernutzung prüfen.

Sicherheit und Compliance

  • Netzwerkisolation der Modell-Dienstendpunkte einrichten.
  • Eingabefilterung sowie Ausgabeüberwachungsverfahren implementieren.
  • Protokollierung sämtlicher Prompts und Antworten für Audits.
  • Rückverfolgung der Modellherkunft mittels Hash-Überprüfungen.

Voraussetzungen

  • Grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Linux sowie Container-Technologien.
  • Ein Grundverständnis von maschinellem Lernen und Transformermodellen.
  • Vertrautheit mit REST-APIs sowie JSON-Datenformaten.

Zielgruppe

  • KI-Ingenieure und Entwickler, die Cloud-basierte LLM-APIs ersetzen wollen.
  • Organisationen mit strengen Datenschutzvorgaben, die Cloud-Modelle nicht nutzen dürfen.
  • Regierungs- bzw. Verteidigungsbehörden, die völlig isolierte Sprachmodelle benötigen.
 14 Stunden

Teilnehmerzahl


Preis je Teilnehmer (exkl. USt)

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