Schulungsübersicht
Tag 1
Struktur moderner KI-Agenten
Von Chatbots zu autonomen Systemen für logisches Denken und Handeln
Reaktive, proaktive, hybride sowie zielorientierte Agentenkonzepte
Grundlegende Komponenten: Wahrnehmung, Planung, Gedächtnis, Werkzeugnutzung und Handlung
Unterschiede zwischen Einzel- und Multi-Agenten-Konzepten
Frameworks für KI-Agenten – die moderne Technologielandschaft
LangChain, LlamaIndex, AutoGen, CrewAI – Vor- und Nachteile im Überblick
Vergleich mit klassischen Frameworks wie JADE und SPADE
Auswahl eines geeigneten Frameworks unter Berücksichtigung produktiver Anforderungen
Werkzeugaufruf, Funktionen zur Implementierung strukturierter Ausgaben
Praxis: Erstellung eines einfachen Python-Agenten mit Werkzeugintegration
Architekturen von Multi-Agenten-Systemen
Zentralisierte, dezentrale sowie hybride Konzepte für Multi-Agenten-Systeme
FIPA ACL, Nachrichtenaustausch und moderne Alternativen
Koordinationsmechanismen: Planung, Verhandlung, Synchronisation
Entstehendes Verhalten und Selbstorganisation in Agentenpopulationen
Entscheidungsfindung und Lernverhalten von KI-Agenten
Spieltheorie bei kooperativen sowie konkurrierenden Interaktionen der Agenten
Reinforcement Learning in Umgebungen mit mehreren Agenten
Transferlernen und Wissensaustausch zwischen Agenten
Auflösung von Konflikten sowie Aufbau von Vertrauen bei koordinierten Agenten
Tag 2
Mehrmodale Grundlagen für KI-Agenten
Multimodale KI als integrierter Workflow in Text-, Bild-, Sprach- und Videoverarbeitung
Führende mehrmodale Modelle: GPT-4 Vision, Gemini, Claude, Whisper
Verfahren zur Verbindung verschiedener Modi im logischen Ablauf eines Agenten
Auswirkungen von Latenzzeit, Kosten und Genauigkeit bei mehrmodalen Systemen
Aufbau der Wahrnehmungsebene
Bildverarbeitung für KI-Agenten: Klassifizierung, Beschreibung, Objekterkennung
Spracherkennung mittels Whisper ASR und Echtzeittranskription
Stimmsynthese für natürliche Interaktionen in Sprachform
Verknüpfung von sensorischen Daten mit logischer Verarbeitung im LLM sowie Werkzeugauswahl
Praxis – Erstellung eines mehrmodalen KI-Agenten in Python
Festlegung der Aufgaben, Kontextfensterbreite und verfügbarer Werkzeuge für den Agenten
End-to-End-Verbindung der GPT-4 Vision- sowie Whisper-APIs
Implementierung von Gedächtnis-, Zustands- und Konversationsfunktionen
Sichere Nutzung von Werkzeugaufrufen mit nachgelagerten Auswirkungen in der Realität
Praxis – Steuerung eines Multi-Agenten-Systems
Zusammenstellung spezialisierter Agenten mittels AutoGen oder CrewAI
Definition von Rollen, Verantwortlichkeiten sowie Kommunikationsprotokollen zwischen den Agenten
Ressourcenallokation und Koordination innerhalb einer simulierten Umgebung
Protokollierung der Entscheidungsfindungen, Werkzeugaufrufe sowie Handlungen für Audits und Analysezwecke
Tag 3
Gefahrenpotenzial produktiver KI-Agenten
Warum KI-Agenten gegenüber herkömmlicher Software besonderen Angriffsrisiken ausgesetzt sind
Risikopotenziale: Daten-, Modell-, Prompt-, Werkzeug-, Ausgabe- sowie Schnittstellenaspekte
Gefährdungsanalyse bei Agenten-Systemen mit autonomer Werkzeugnutzung
Vergleich von Sicherheitsstrategien für KI mit klassischen IT-Schutzmaßnahmen
Praxis – Durchführung von Angriffstests
Adversariale Beispiele und Störverfahren: FGSM, PGD, DeepFool
Unterschiede zwischen „White-Box“- und „Black-Box“-Szenarien bei Angriffen
Modellumkehrung sowie Methoden zur Ableitung von Mitgliedschaftsinformationen aus Modellen
Datenvergiftung sowie Einbringung versteckter Funktionen während des Trainingsprozesses
Einflussnahme durch Prompt Injection, „Jailbreaking“-Verfahren sowie missbräuchliche Werkzeugnutzung bei LLM-Agenten
Schutzmaßnahmen und Verbesserung der Systemrobustheit
Praktiken zur Verstärkung durch Angriffsmethodik sowie Datenerweiterungsverfahren
Methode des „Defensive Distillation“ sowie weitere Ansätze für mehr Robustheit
Vorbehandlung von Eingaben, Maskierung von Gradienten und Regulierungsmaßnahmen
Praktiken zur Gewährleistung der Datenschutzkonformität wie Differenzielle Privatsphäre sowie zielgerichtete Rauscheinjektion
Federated Learning und sichere Aggregationsmechanismen für verteiltes Training
Praxis – Arbeit mit dem Adversarial Robustness Toolbox
Simulation von Angriffen gegen den im zweiten Tag erstellten mehrmodalen KI-Agenten
Messung der Robustheit unter Störungsbedingungen sowie Bestimmung der Schadauswirkungen
Schrittweises Anwenden von Verteidigungsstrategien und erneute Auswertung der Erfolgsquoten bei Angriffen
Belastungstests an Werkzeugaufruf-Methodik sowie Möglichkeiten zur Manipulation durch Prompt Injection
Tag 4
Rahmenwerke für das Risikomanagement von KI
NIST AI Risk Management Framework: Regulierung, Modellierung, Messung und Verwaltung von Risiken
ISO/IEC 42001 sowie neuere Normen spezifisch für den Bereich KI
Integration KI-relevanter Risikokriterien in bestehende Unternehmens-GRC-Infrastrukturen
Anforderungen an Transparenz, Verantwortlichkeit sowie Dokumentation von KI-Systemen
Regulatorische Anforderungen für Multi-Agenten-Konzepte
EU AI Act: Einteilung in Risikokategorien, verbotene Anwendungsformen sowie Pflichten bei Hochrisiko-Systemen
Auswirkungen der DSGVO und des CCPA auf Datenverarbeitungsprozesse durch KI-Agenten
Inhaltlicher Umfang des US-amerikanischen Executive Orders zu verantwortungsvoller, sicherer und vertrauenswürdiger KI-Nutzung
Branchenspezifische Leitlinien für Finanz-, Gesundheits- sowie öffentliche Sektoren
Umgang mit Drittanbieter-Risiken bei der Nutzung von KI-Tools und deren Integration
Ethik, Bias-Ausprägung und Erklärbarkeit von KI-Agenten
Ermittlung sowie Reduktion von Bias in Wahrnehmungs- und Denkprozessen der Agenten
Bedeutung erklärbarer Verhaltensweisen als Sicherheitsmerkmal von KI-Systemen
Vermeidung schädlicher Auswirkungen sowie Umsetzung verantwortungsvoller Implementierungstrategien
Gestaltung von ethisch vertretbaren, nachvollziehbaren Agentenverhaltensweisen
Produktionsumgebung – Deployment, Monitoring und Reaktion auf Vorfälle
Sichere Implementierungsstrategien für Einzel- sowie Multi-Agenten-Systeme
Durchgängige Überwachung auf Driftphänomene, Anomalien oder missbräuchliche Nutzung
Protokollierung von Ereignissen sowie Bereithaltung umfassender Dokumentationen zu Agententätigkeiten für forensische Untersuchungen
Richtlinien zur schnellen Reaktion auf IT-Sicherheitsvorfälle im Zusammenhang mit KI und Mechanismen der Wiederherstellung nach Störungen
Fallstudien realer Sicherheitsverstöße mittels KI sowie daraus abgeleitete Erkenntnisse
Abschluss – Zusammenfassung und Ausblick
Rückblick auf den während des Kurses erstellten mehrmodalen Multi-Agenten-Systemeaufbau
Gesamtüberprüfung der gesamten Entwicklungskette: Design, Aufbau, Absicherung, Governance und Deployment
Selbstauswertung des entwickelten Systems im Hinblick auf die Kriterien des NIST AI RMF
Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich agentenbasierter KI sowie deren Sicherheitsaspekte
Zusammenfassung und weitere Schritte
Voraussetzungen
Zielgruppe
KI-Ingenieure und -Architekten, die KI-Agenten für den produktiven Einsatz entwickeln. IT-Sicherheits-, Risiko- sowie Compliance-Experten in regulierten Branchen wie Finanzwesen, Gesundheitswesen oder Beratung, zuständig für die Qualitätssicherung von KI-Anwendungen. Senior-Entwickler und Lösungsarchitekten, die mehrmodale und Multi-Agenten-Funktionen in Unternehmensplattformen integrieren.
Erfahrungsberichte (3)
Starke Bestätigung dafür, dass aktuelle LLMs im richtigen Setup für Kundenprojekte einsetzbar sind.
Oliver Fromm
Kurs - Agentic AI for Enterprise Applications
Der Trainer ist geduldig und sehr hilfsbereit. Er kennt sich gut mit dem Thema aus.
CLIFFORD TABARES - Universal Leaf Philippines, Inc.
Kurs - Agentic AI for Business Automation: Use Cases & Integration
Maschinelle Übersetzung
Die Mischung aus Theorie und Praxis sowie den Perspektiven auf hohem und niedrigem Niveau
Ion Mironescu - Facultatea S.A.I.A.P.M.
Kurs - Autonomous Decision-Making with Agentic AI
Maschinelle Übersetzung