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Schulungsübersicht

Struktur des Protokolls

  • Warum reine Funktion-Aufrufe allein für komplexe Agenten-Ökosysteme unzureichend sind
  • MCP-Grundbausteine: Tools, Ressourcen und Prompts samt deren JSON-Schemata
  • Der Ablauf einer MCP-Sitzung: Initialisierung, Tool-Auflistung, Aufruf, Ergebnis-Übergabe sowie Beendigung
  • MCP im Vergleich zu OpenAPI und GraphQL hinsichtlich der Verfügbarmachung von Funktionen für Agenten

Entwicklung eines Stdio-MCP-Servers

  • Erstellung eines TypeScript-MCP-Servers mittels des offiziellen SDKs
  • Definition von Tool-Schemata via Zod sowie Erzeugung der entsprechenden Laufzeitvalidierung
  • Implementierung solcher Tool-Handler, die interne REST-APIs oder Datenbanken aufrufen
  • Behandlung von Fehlern, teilweisen Ergebnissen sowie länger laufenden Tool-Operationen

Erstellung eines HTTP-MCP-Servers

  • Umstieg von stdio auf HTTP für eine externe Bereitstellung und Lastverteilung
  • Einrichtung der Authentifizierung mittels Bearer-Tokens sowie mTLS
  • Gewährleistung einer reibungslosen Verarbeitung, falls während einer Sitzung die HTTP-Verbindung abbricht
  • Bereitstellung von HTTP-MCP-Servern hinter Kong oder Nginx unter Einbeziehung von Ratenbeschränkungen

Pattern der Client-Integration

  • Eintragung eines MCP-Servers in Claude Code über die Konfigurationsdatei
  • Aufbau einer Verbindung von OpenClaude zu mehreren MCP-Endpunkten gleichzeitig
  • Entwicklung eines eigenen Python-Agenten-Clients unter Verwendung des MCP-Python-SDKs
  • Reaktion auf Veränderungen hinsichtlich der verfügbaren Tools im Laufzeitmodus

Bereitstellung von Ressourcen und Prompts

  • Freigabe lesgeschützter Ressourcen zur Informationsbereicherung für Agenten
  • Konzeption von parametrisierbaren Prompt-Vorlagen, die das logische Denken der Agenten lenken
  • Aktualisierung der Ressourcen automatisch sobald sich darunterliegende Daten verändern
  • Trennung von änderbaren Tools sowie unveränderlichen Ressourcen zur Gewährleistung besserer Sicherheit

Interner Tool-Registry und Entdeckungsmechanismus

  • Errichtung eines firmenweiten MCP-Registers, welches Metadaten sowie Verantwortlichkeiten enthält
  • Selbstständige Erkennung über DNS-SD bzw. wohlbekannte Endpunktdateien
  • Versionierung von Tools und Schrittweises Abschalten veralteter Endpunkte ohne Beeinträchtigung für Client-Anwendungen
  • Verzeichnis der Tools mit natürlichsprachlichen Beschreibungen zur besseren Auffindbarkeit durch Agenten

Sicherheitsaspekte im Unternehmenskontext

  • Einführung von Berechtigungskontrollen innerhalb der Tool-Handler basierend auf Identität des jeweiligen Agenten
  • Netzwerksegmentierung, um risikobehaftete Tools vom allgemeinen Zugang der Agenten fernzuhalten
  • Ausführung von Tool-Operationen in Sandbox-Umgebungen mittels seccomp und gVisor-Containern
  • Dokumentation aller einzelnen Tool-Aufrufe zur Konformitätsprüfung sowie forensischen Analysezwecken

Leistungsverbesserung sowie Zuverlässigkeitssteigerung

  • Festlegung spezifischer Zeitüberschreitungen für verschiedene Tool-Arten: Datenbankoperationen, Rechenvorgänge und externe APIs
  • Einführung von Schutzmechanismen wie „Circuit Breaker“, falls beteiligte Backend-Services instabil sind
  • Speicherung bereits generierter Tool-Ergebnisse zur Reduzierung teurer, doppelter Berechnungen
  • Einsatz von MCP-Servern als Sidecars im Gegensatz zu eigenständigen Microservices

Interoperabilität unter verschiedenen Agenten-Plattformen

  • Überprüfung der Kompatibilität des MCP-Servers mit den Client-Anwendungen Claude Code und Continue.dev
  • Bewältigung der Unterschiede bei Transportverhandlungen zwischen verschiedenen Plattformen
  • Erstellung von kompatiblen Adaptern, die auch Agenten-Frameworks ohne MCP-Unterstützung bedienbar machen
  • Einrichtung eines plattformübergreifenden Tool-Marktplatzes im Rahmen der Organisation

Weiterentwicklung des internen MCP-Ökosystems

  • Sammeln von Rückmeldungen seitens Entwicklern hinsichtlich Nützlichkeit und Genauigkeit der Tools
  • Durchführung quartalsweiser Audits sowie gezielte Beseitigung überflüssiger oder veralteter Integrationen
  • Onboarding neuer Teams mittels vorgefertigter MCP-Server-Vorlagen, die einfach angepasst werden können
  • Mitwirkung bei der Weiterentwicklung der offenen MCP-Standards durch Beiträge an die zugehörigen Open-Source-Projekte

Voraussetzungen

  • Programmierkenntnisse in TypeScript oder Python
  • Grundverständnis bezüglich des Tool-Aufrufs durch LLMs sowie entsprechender Aufrufmuster
  • Grundsätzliche Kenntnisse im Netzwerkbereich: HTTP, WebSockets und JSON-RPC

Zielgruppe

  • Backend-Entwickler, die speziell auf KI-Agenten zugeschnittene Tools entwickeln
  • Plattform-Ingenieure, welche standardisierte Methoden schaffen, damit KI-Agenten Zugang zu Unternehmenssystemen erhalten
  • Lösungsarchitekten, die auf die Integration von KI-Tools in das Unternehmen ausgelegte Ökosysteme entwerfen
 14 Stunden

Teilnehmerzahl


Preis je Teilnehmer (exkl. USt)

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