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Schulungsübersicht

Die Wissenschaft des Einflusses für medizinische Kommunikatoren

  • Von reinen Datensammlungen hin zu erzählerischen wissenschaftlichen Darstellungen.
  • Der SO WHAT-Ansatz zur Strukturierung wissenschaftlicher Argumentationen.
  • Ausgewählte klinische Daten mit patientenbezogenen Ergebnissen verknüpfen.
  • Übung: Ein klinisches Studienergebnis in eine überzeugende, drei Minuten lange Erzählung umformulieren.

Aufbau von hochwirksamen Präsentationen

  • Einleitungstechniken, die innerhalb von 90 Sekunden die Aufmerksamkeit medizinischer Zuhörer gewinnen.
  • Präsentationsaufbau für Ärztefortbildungen, Beratungsgremien sowie wissenschaftliche Kongresse.
  • Einprägsame Schlusssequenzen mit klaren klinischen Fazits.
  • Übung: Architektur einer Präsentation zu einem konkreten Datensatz entwerfen.

Kompetenz in der Ausdrucksweise: Stimme und autoritäre Körpersprache

  • Einsatz von kraftvoller Stimme sowie modulierter Aussprache für große Räume oder intime Gesprächssituationen.
  • Räumliches Bewusstsein und souveränes Auftreten gegenüber skeptischen, erfahrenen Ärzten.
  • Bewusste Pausen sowie Hervorhebungen für entscheidende Informationen zu Sicherheit und Wirksamkeit von Behandlungen.
  • Videoanalyse und Peer-Feedback basierend auf Standards professioneller Führungskommunikation.

Selbstbewusste, überzeugende Kommunikation unter Kollegen

  • Glaubwürdigkeit aufbauen – ohne dabei Widerstände ausgelöst zu haben.
  • Der AEIOU-Ansatz: Acknowledge, Elaborate, Illustrate, Offer, Unite.
  • Einwandhändling bei wissenschaftlichen Debatten sowie Konkurrenzdenken unter erfahrenen Kollegen.
  • Rollenspiel: Einwände einer skeptischen Ärztegruppe während einer Therapiedebatte besänftigen.

Wissenschaftliches Storytelling für analytisch denkende Zuhörer

  • Geschichten über Patientenerfahrungen, um komplexe Wirkmechanismen verständlich zu machen.
  • Das Hook-Evidence-Bridge-Modell für wissenschaftliche Erzählungen nutzen.
  • Emotionale Resonanz mit strenger fachlicher Präzision in Einklang bringen.
  • Übung: Ein trockenes pharmakologisches Referat zu einer lebendigen, ansprechenden Geschichte umgestalten.

Händling schwieriger Fragen und anspruchsvoller Q&A-Sessions

  • Vorausschauende Analyse möglicher kritischer Fragen zu Sicherheit, Vergleichsstudien, realen Anwendungserfahrungen sowie Leitlinien.
  • Die Acknowledge-Bridge-Evidence-Technik bei herausfordernden Nachfragen anwenden.
  • Wissenslücken angemessen ausgleichen, ohne das eigene Ansehen zu gefährden.
  • Simulation: Eine zehnminütige Q&A-Runde nach einer fiktiven Kongresspräsentation meistern.

Simulationslabor für medizinische Kongresse und wissenschaftliche Sitzungen

  • Üben unter realen Kongressbedingungen: Zeitvorgaben, technische Ausfälle sowie Dynamik der Panel-Diskussionen.
  • Leitung und Moderation wissenschaftlicher Sitzungen mit Unparteilichkeit und Autorität.
  • Tempo und Tiefe des Vortrags je nach Format – Symposien versus fortlaufende Studienvorstellungen – anpassen.
  • Vollständige Simulation: Eine 15-minütige wissenschaftliche Präsentation mit anschließendem Live-Feedback und Videoanalyse.

Wissensmultiplikatoren: Entwicklung von Nachfolgeschulungen

  • Schwierige wissenschaftliche Inhalte in modulare, wiederholbare Trainingsbausteine umwandeln.
  • Entwicklung von Trainerhandbüchern, Bildpräsentationen sowie Redemanuskripten für regionale Ärztegruppen.
  • Coaching-Techniken zum effektiven Weitertragen wissenschaftlichen Wissens an breitere medizinische Netzwerke.
  • Übung: Ein 60-minütiges Nachfolgetraining für die lokale Ärzteschaft entwerfen.

Persönliche Influenzkarte und Aktionsplanung

  • Einschätzung der individuellen Stärken sowie Kommunikationsschwachstellen von Führungskräften.
  • Aufbau einer nachhaltigen persönlichen Reputation als vertrauenswürdiger wissenschaftlicher Vermittler.
  • Erstellung eines 90-tägigen Nachbereitungsplans mit konkreten Zielsetzungen zur weiteren Entwicklung.
  • Einrichtung von Peer-Coaching-Beziehungen, um Kompetenzgewinn dauerhaft zu sichern.

Voraussetzungen

  • Grundkenntnisse in der klinischen Praxis sowie wissenschaftlichen Forschungsmethodik.
  • Erfahrung im Präsentieren von klinischen Daten oder wissenschaftlichen Ergebnissen vor medizinischem Publikum.

Zielgruppe

  • Mediziner und erfahrene Ärzte, die ihren Einfluss auf Kollegen ausbauen möchten.
  • Etablierte sowie aufstrebende klinische Führungskräfte, denen die Aufgabe obliegt, wissenschaftliches Wissen zu verbreiten.
  • Ärztliche Ausbilder sowie Key Opinion Leaders (KOLs), die ihre Kommunikationsfähigkeiten auf Führungsebene perfektionieren wollen.
 14 Stunden

Teilnehmerzahl


Preis je Teilnehmer (exkl. USt)

Erfahrungsberichte (4)

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