Schulungsübersicht
Einführung in prozeszentriertes Denken sowie eine Kultur des kontinuierlichen Verbesserns
- Prozesse als Systeme zur Wertschöpfung verstehen.
- Die Kosten schlechter Qualität sowie verdeckte Prozessverschwendung.
- Grundlagen der kontinuierlichen Verbesserung und des Plan-Do-Check-Act-Zyklus.
- Rollen bei der Prozessoptimierung: Verantwortliche, Prozesseigentümer sowie Teammitglieder.
Grundlagen von BPMN 2.0 für die Prozessmodellierung
- Kernelemente der BPMN: Ereignisse, Aktivitäten, Verzweigungen und Flüsse.
- Pools, Spuren sowie Nachrichtenflüsse für interdisziplinäre Prozesse.
- Erstellung einer aktuellen Ist-Prozessabbildung basierend auf realen Abläufen.
- Häufige Fehler bei der BPMN-Modellierung und deren Vermeidung.
Einführung in Six Sigma sowie das DMAIC-Rahmenwerk
- Die Six Sigma-Philosophie: Schwankungen reduzieren und Fehler eliminieren.
- Überblick über DMAIC: Define, Measure, Analyze, Improve, Control.
- Auswahl geeigneter Projekte: Kriterien zur Abgrenzung sowie Priorisierung.
- Erstellung eines Projektplans und Festlegung messbarer Ziele.
Phase „Define“: Problemdefinition und Prozesseingrenzung
- Geschäftsprobleme in konkrete Problemstellungen übersetzen.
- Methoden wie Voice of the Customer (VOC) sowie Voice of the Business (VOB).
- Erstellung von SIPOC-Diagrammen zur Abgrenzung des Prozessumfangs.
- Festlegung von SMART-Zielen für die Verbesserungsinitiativen.
Phase „Measure“: Datenerhebung und Feststellung der Ausgangslage
- Identifikation zentraler Prozesskennzahlen: Zykluszeit, Durchlaufzeit, Fehlerquoten sowie Durchsatz.
- Planung der Datenerhebung: Was, wie und wo zu messen ist.
- Feststellung der aktuellen Leistungswerte anhand von Laufkurven und Histogrammen.
- Analyse des Messsystems und Sicherstellung der Datenzuverlässigkeit.
Phase „Analyze“: Aufspüren der Hauptursachen
- Prozessanalyse mithilfe von Wertstromkarten sowie Identifikation von Engpässen.
- Werkzeuge zur Ursachenanalyse: 5-Why-Methode, Fischgräten-Diagramme sowie Pareto-Analyse.
- Grundlegende statistische Konzepte: Mittelwert, Standardabweichung und Prozessfähigkeit.
- Validierung der Hauptursachen durch Datenbelege.
Prozessanalyse sowie Gestaltung zukünftiger Zustände mit BPMN
- Aufspüren von Redundanzen, Übergabestellen und Entscheidungsengpässen in Ist-Modellen.
- Erstellung eines zukünftigen Soll-Prozessmodells mit optimierten Abläufen.
- Nutzung von Verzweigungen und Ereignissen zur Modellierung von Ausnahmebearbeitungen sowie Eskalationen.
- Ausrichtung der Prozessneugestaltung an den aus DMAIC abgeleiteten Verbesserungsvorschlägen.
Phase „Improve“: Entwicklung und Umsetzung von Lösungen
- Entwicklung verbesserungsrelevanter Ideen mittels strukturierten Brainstormings.
- Evaluierung und Priorisierung von Lösungsansätzen anhand von Impact-Effort-Matrizen.
- Pilotprojekte durchführen: Entwicklung kleinmaßstäblicher Experimente sowie schneller Erfolge.
- Prozessveränderungsmanagement: Kommunikation, Schulung und Implementierung der Verbesserungen.
Phase „Control“: Sicherstellung nachhaltiger Wirksamkeit
- Erstellung von Standardarbeitsanweisungen (SOPs) basierend auf den optimierten Prozessen.
- Kontrollpläne: Überwachung kritischer Kennzahlen sowie Festlegung von Kontrollgrenzen.
- Einrichtung visueller Management-Dashboards zur kontinuierlichen Verfolgung.
- Reaktionspläne bei Abweichungen der Messwerte von den Soll-Grenzen.
Statistische Prozesskontrolle sowie fortgeschrittene Monitoring-Techniken
- Einführung in Kontrollkarten: X-bar-, R- und p-Karten.
- Interpretation von Signalen auf Kontrollkarten sowie Erkennung außergewöhnlicher Schwankungen.
- Nutzung von Excel oder ähnlichen einfachen Werkzeugen zur Erstellung und Pflege von Kontrollkarten.
- Integration statistischer Überwachung in alltägliche Managementprozesse.
Prozessautomatisierung sowie technologische Unterstützungsmöglichkeiten
- Verbindung von BPMN-Modellen mit Automatisierungslösungen und digitalen Werkzeugen.
- Einsatz low-code- bzw. no-code-Lösungen zur Automatisierung repetitiver Schritte.
- Integration von Six Sigma-Projekten in ERP- sowie Bestandverwaltungssysteme.
- Ausarbeitung eines wirtschaftlichen Geschäftsfalls für technologische Investitionen.
Aufbau einer Kultur kontinuierlicher Verbesserungen
- Regelmäßige Prozessüberprüfungszyklen in den Teamalltag integrieren.
- Weitere Mitarbeitende schulen sowie die Prozessoptimierung auf weitere Abteilungen ausweiten.
- Wissensmanagement: Pflege von Prozessdokumentationen und Erfahrungsberichten.
- Identifikation interner Multiplikatoren sowie Sicherstellung der Motivation nach Abschluss der Schulung.
Voraussetzungen
- Ein grundlegendes Verständnis von Geschäftsabläufen sowie täglichen Arbeitsprozessen.
- Bekanntheit mit den internen Prozessen und Rollen innerhalb der Abteilungen.
- Vorkenntnisse in technischen oder statistischen Bereichen sind nicht erforderlich.
Zielgruppe
- Mitarbeitende aus Prozessabteilungen sowie Operations-Teams.
- Teamleiter und Vorgesetzte, die für die Optimierung von Arbeitsabläufen verantwortlich sind.
- Fachkräfte, die praktische Werkzeuge suchen, um bestehende Abläufe herauszufordern und kontinuierliche Verbesserungen voranzutreiben.
Erfahrungsberichte (4)
eine Vielzahl von Punkten
Joanna - Instytut Ekonomiki Rolnictwa i Gospodarki Zywnosciowej-PIB
Kurs - Statistical Analysis with Stata and R
Maschinelle Übersetzung
Kenntnisse des Trainers, maßgeschneidert, alle Themen abgedeckt
eleni - EUAA
Kurs - Forecasting with R
Maschinelle Übersetzung
Die Variation mit Übung und Vorführung.
Ida Sjoberg - Swedish National Debt Office
Kurs - Econometrics: Eviews and Risk Simulator
Maschinelle Übersetzung
Die praktischen Anwendungen im echten Leben mit Statcan und CER als Beispiele.
Matthew - Natural Resources Canada
Kurs - Data Analytics With R
Maschinelle Übersetzung