Fortschritte in der Technologie sowie die ständig wachsende Datenmenge verändern die Geschäftspraktiken in vielen Branchen – auch im öffentlichen Sektor. Durch den rasanten Ausbau mobiler Geräte, Anwendungen, intelligenter Sensoren, Cloud-Lösungen und Bürger-Portale steigt die Erzeugung sowie digitale Archivierung von Regierungsdaten kontinuierlich an. Mit der zunehmenden Komplexität digitaler Informationen wachsen auch die Herausforderungen in Bezug auf Informationsverwaltung, Verarbeitung, Speicherung, Sicherheit und Handhabung. Neue Tools zur Erfassung, Suche, Identifikation und Analyse helfen Organisationen dabei, aus unstrukturierten Daten wertvolle Einblicke zu gewinnen. Der Regierungssektor befindet sich am Wendepunkt: Man erkennt zunehmend, dass Informationen ein strategischer Vermögenswert sind, den es zu schützen, gezielt zu nutzen und auszuwerten gilt – sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten – um die gesetzten Ziele effektiv zu erreichen. Um datengestützte Organisationen aufzubauen, arbeiten Führungskräfte an der Abbildung von Abhängigkeiten zwischen Ereignissen, Personen, Prozessen und Informationen.
Hocheffiziente Regierungslösungen entstehen durch die Kombination innovativer Technologien:
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Mobile Geräte und Anwendungen
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Cloud-Dienste
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Soziale Geschäfts-Technologien sowie Netzwerke
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Big Data und Analysewerkzeuge
Big Data zählt zu den intelligenten Branchenlösungen – sie ermöglicht Regierungsbehörden datengestützte Entscheidungen, indem aus umfangreichen Datenmengen – strukturierten und unstrukturierten – Muster identifiziert werden.
Doch der Erfolg hängt nicht allein vom bloßen Sammeln massiver Datenvolumina ab. „Um diese Datenmengen sinnvoll auszuwerten, bedarf es hochentwickelter Tools und Technologien, die in der Lage sind, nützliches Wissen aus äußerst diversen Informationsströmen zu extrahieren“, schrieben Tom Kalil und Fen Zhao vom Office of Science and Technology Policy des Weißen Hauses in einem Blogbeitrag.
Als Schritt zur Unterstützung der Behörden bei der Auswahl geeigneter Technologien initiierte das Weiße Haus 2012 die National Big Data Research and Development Initiative, zu deren Mitteln mehr als 200 Millionen US-Dollar bereitgestellt wurden.
Die Herausforderungen im Umgang mit Big Data sind ebenso groß wie die damit verbundenen Chancen. Eine zentrale Aufgabe ist beispielsweise eine effiziente Datenspeicherung. Angesichts begrenzter Budgets müssen Behörden dabei den Speicherkosten pro Megabyte senken und gewährleisten, dass Daten jederzeit schnell verfügbar sind. Das regelmäßige Sichern riesiger Datenmengen erhöht diese Schwierigkeit noch weiter.
Ebenso komplex ist die effiziente Analyse solcher Daten. Viele Behörden setzen daher kommerzielle Werkzeuge ein, um aus riesigen Datensätzen aussagekräftige Trends zu erkennen und Prozesse zu optimieren. Eine Studie von MeriTalk zeigt: Bundes-IT-Verantwortliche glauben, dass Big Data den Regierungsbehörden dabei helfen könnte, mehr als 500 Milliarden US-Dollar einzusparen und gleichzeitig ihre Ziele zu erreichen.
Ebenso sind eigens entwickelte Big-Data-Werkzeuge hilfreich. So stellt beispielsweise die Computational Data Analytics Group am Oak Ridge National Laboratory ihr Analysesystem Piranha anderen Behörden zur Verfügung – es unterstützt Ärzte dabei, frühzeitig auf Gefahren durch Aortenaneurysmen zu achten. Gleichzeitig wird es für alltägliche Aufgaben genutzt, etwa um Lebensläufe mit passenden Stellenverantwortlichen zu verknüpfen.
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